Was wir an einer Entwässerungsanlage tun
Wir begleiten eine Grundstücks- und Gebäudeentwässerung über ihren ganzen Lebenszyklus — von der Aufnahme über die Inspektion bis zur grabenlosen Sanierung und Wartung. Wir arbeiten ausschließlich an privaten Anlagen, nicht am öffentlichen Kanal.
Planung
Wir nehmen die Anlage auf, dokumentieren Leitungsverläufe, Nennweiten und Schächte und erstellen daraus den Entwässerungsplan. Er ist die Grundlage für Genehmigung, Sanierung und Betrieb.
Bei Bestandsobjekten ist die Aufnahme oft der erste Schritt — weil Pläne fehlen, veraltet sind oder Umbauten nicht eingetragen wurden.
Inspektion
Mit einer fahrbaren Kamera befahren wir Grund- und Anschlussleitungen. Wir bewerten den Zustand nach Schadensbild — Risse, Muffenversatz, einwachsende Wurzeln, Ablagerungen — und halten jede Stelle mit Lage und Tiefe fest.
Die TV-Inspektion ist die Grundlage jeder Sanierungsentscheidung: Erst wenn der Schaden sichtbar und verortet ist, lässt sich das richtige Verfahren wählen.
Sanierung — grabenlos
Wo immer es geht, sanieren wir ohne Aufgraben. Das schont Boden, Belag und Bausubstanz und ist meist schneller.
Welches Verfahren passt, hängt von Schadensbild, Durchmesser und Bogengängigkeit ab — das klärt die Inspektion vorab.
Wartung
Hebeanlagen, Rückstausicherungen und Abscheider müssen regelmäßig geprüft werden. Wiederkehrende Wartung erhält die Funktion, verhindert Ausfälle und ist bei vielen Anlagen ohnehin vorgeschrieben.
Hebeanlagen
Liegt ein Ablauf unter der Rückstauebene, kann er nicht im freien Gefälle entwässern. Eine Hebeanlage fördert das Abwasser über diese Höhe an. Wir dimensionieren, bauen ein und warten — einschließlich Pumpe, Schwimmerschaltung und Rückschlagklappe.
Reinigung
Mit Hochdruckwasser lösen wir Ablagerungen, Fett, eingewachsene Wurzeln und mineralische Krusten. Eine gründliche Reinigung ist oft die Voraussetzung, um anschließend inspizieren oder sanieren zu können.