Keine Mail geht mehr verloren: Unser Werkzeug „Vorgänge“
Erfahrungsbericht aus unserer eigenen, mit KI entwickelten Betriebssoftware. Wer bei uns anruft oder schreibt, will vor allem eins: dass sich jemand kümmert.
Lukas Harbauer, Inhaber
Erfahrungsbericht aus unserer eigenen, mit KI entwickelten Betriebssoftware. Wer bei uns anruft oder schreibt, will vor allem eins: dass sich jemand kümmert.
Lukas Harbauer, Inhaber
Mails kamen in mehreren Outlook-Postfächern an. Wer eine Anfrage schon beantwortet hatte, sah nur derjenige, der geantwortet hatte. In unserer Auftragsverwaltung stand davon nichts. Rief ein Kunde nach, musste das Büro erst herumfragen.
Unsere Betriebssoftware entwickeln wir selbst, gemeinsam mit einer KI. Ich beschreibe auf Deutsch, was der Betrieb braucht, die KI schreibt den Programmcode und prüft ihn mit automatischen Tests. Ich entscheide, was gebaut wird und was live geht.
Die Idee für „Vorgänge“ kam an einem Dienstag. Am Mittwoch hat unser Büro damit gearbeitet. Bis zum Wochenende kamen Wünsche aus dem Alltag dazu und wurden umgesetzt. Hinter dem Werkzeug stehen heute über 1.800 automatische Tests, die bei jeder Änderung durchlaufen.
Das Werkzeug läuft auf unserem eigenen Server im Betrieb. Zum Ordnen der Mails nutzen wir keine Cloud-KI. Persönliche Postfächer bleiben persönlich: Eine Mail, die keinem Vorgang zugeordnet ist, sieht nur der Inhaber des Postfachs. Mehr dazu unter Datenschutz & KI.
Ihre Anfrage geht nicht unter, auch wenn der Kollege, der sie zuerst gelesen hat, gerade auf der Baustelle ist. Wer bei uns ans Telefon geht, sieht, was zuletzt besprochen wurde.
Mein Fazit nach der ersten Woche: das beste Werkzeug seit geschnittenem Brot.
Peter Kern aus Teublitz, KI-Manager (IHK), berät mit consult-kern Handwerksbetriebe und Mittelständler in der Region beim Einsatz von KI: vom KI-Erstcheck über Schulungen bis zur Einrichtung im Betrieb. Er veranstaltet auch die Info-Abende „KI im Betrieb“, bei denen ich aus unserem Alltag berichte.