Starkregen, dann der Wasserschaden
Nach einem Starkregen steht Wasser im Untergeschoss einer Wohnanlage. Woher kam es — über die Grundleitung, das Regenrohr oder den Bodenablauf? Die Antwort liefert die Kamera, Leitung für Leitung.
Nach einem Starkregen steht Wasser im Untergeschoss einer Wohnanlage. Woher kam es — über die Grundleitung, das Regenrohr oder den Bodenablauf? Die Antwort liefert die Kamera, Leitung für Leitung.
Zuerst die Grundleitung: vom Kontrollschacht rund 20 m in Richtung Gebäude mit Hochdruck gereinigt und per TV-Inspektion geprüft. Befund: Kieseintrag — und Kies gehört nicht in eine dichte Leitung.
Dann das Regenrohr vom Anschluss bis zur Grundleitung, ebenfalls gereinigt und befahren: Muffenversatz, erneut Kies.
Zuletzt der Bodengully in Richtung Grundleitung. Hier endete der Reinigungsversuch am eigentlichen Schaden: Bruch.


Der Weg des Wassers ist dokumentiert: Über schadhafte Stellen gelangt Kies in die Leitungen, der gebrochene Gully-Anschluss lässt Wasser ins Gebäude. Die Eigentümergemeinschaft hat damit eine belastbare Grundlage für die Sanierungsentscheidung — mit Videobeweis statt Vermutung.
Nach Starkregen lohnt der Blick in die Regenentwässerung: Kies und Sand in der Leitung sind ein Warnsignal — sie kommen nur über Schäden hinein. Wer früh prüft, saniert geplant statt im Notfall.