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B-016 SANIERUNG JUNI 2026

Vier Schichten für ein dichtes Fallrohr

Ein Regenfallrohr aus Faserzement, zwei Risse, ein Loch — und ein Gebäude, in dem niemand die Wände aufstemmen will. Die Lösung kommt von innen: eine Beschichtung in vier Lagen an zwei Tagen.

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Ausgangslage vor Ort

  • Wassereintritt am Gebäude; Verdacht auf das innenliegende Regenfallrohr (Faserzement, DN 125).
  • TV-Inspektion vom Dachablauf bis zur Grundleitung: zwei Risse und ein Loch im oberen Leitungsabschnitt.
  • Ein Austausch hätte Stemmarbeiten über mehrere Ebenen bedeutet — bei altem Faserzement zusätzlich heikel.
  • Empfehlung daher: die oberen rund 4 m von innen versiegeln.
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Vorgehen

Tag eins: Anlage auf dem Flachdach aufgebaut, Leitung gereinigt und für die Beschichtung vorbereitet. Dann die ersten beiden Lagen Epoxidharz (2-Komponenten) aufgetragen — mit Trocknungszeit und TV-Kontrolle zwischen den Schichten.

Tag zwei: die letzten beiden Lagen, anschließend Abnahmebefahrung mit der Kamera und Rückbau der Anlage.

Beschichtungsanlage auf dem Flachdach
Die Beschichtungsanlage auf dem Flachdach — von hier aus wird das Fallrohr von innen saniert.
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Ergebnis

Das Fallrohr ist von innen durchgehend beschichtet und dicht — ohne eine einzige geöffnete Wand und ohne Eingriff in die Bausubstanz. Das Rohr bleibt, wo es ist; nur seine Innenseite ist neu.

Für Eigentümer und Betreiber

Faserzementrohre älterer Baujahre können Asbest enthalten. Sie zu bearbeiten oder auszubauen ist Sache spezialisierter Betriebe — eine Innensanierung vermeidet den Eingriff komplett und lässt das Rohr in der Wand.